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Nordic Walking Stöcke (Walking Stöcke)

Nordic Walking Stöcke (Poles), abgestimmt auf die speziellen Bedürfnisse des Nordic Walking, bestehen aus einer Carbon-Glasfasermischung oder auch aus Aluminium. Längenverstellbar, stufenlos oder in 5 cm Schritten, oder auch in festen Längen (ebenfalls in 5 cm Schritten auf dem Markt), versehen mit speziellen Handschlaufen und Spitzen, zeichnen sie sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • geringes Gewicht

  • Stabilität

  • Vibrationsarmut

  • Langlebigkeit

Verschleißteile:

  • abnehmbare Gummikappen (Asphalt-Pads) für harten/glatten Boden

  • Hartmetallspitzen für weichen/unebenen Boden

und unter Umständen bei sehr intensivem Gebrauch

  • Griff (Grip) (Kork oder spezielles Plastikmaterial)

  • Handschlaufensystem (Strap)

Alle Einzelteile können auch einzeln nachgekauft werden. Aus dem bisher Genannten ergibt sich eigentlich schon, warum Nordic-Walking-Stöcke ihren Preis haben. Es handelt sich um Sportgeräte, nicht um Astmaterial, das man im Wald aufgelesen hat.

Nachtrag: Durch die enorm gestiegene Nachfrage seit 2003/2004 sind die durchschnittlichen Preise inzwischen auch deutlich gesunken.

Nordic-Walking-Stöcke sollen den Oberkörper stützen, die Arme möglichst wenig belasten, die Beine entlasten, den ganzen Körper bei der Vorwärtsbewegung unterstützen und die Koordinationsfähigkeit verbessern. Auftretende Vibrationen werden durch die Stöcke aufgefangen.

Dies geschieht entweder durch die Materialmischung selbst oder durch spezielle Federung. Es ist also leicht zu erkennen, warum Opas Spazierstock, Skistöcke oder selbstgeschnitzte Weidenstöcke nicht so recht taugen, um damit unsere Sportart sinnvoll und effektiv zu betreiben.

Schnelligkeit spielt hierbei überhaupt noch keine Rolle — Der flüssige Bewegungsablauf ist das Entscheidende. Ob feste Stocklänge oder längenverstellbar, ob extrem leicht (und damit auch teurer) oder "nur" leicht ist eine Frage individueller Bedürfnisse. Benutzen verschiedene Personen die Stöcke oder Kinder, die noch wachsen? Oder will man die Stöcke im Gepäck mitnehmen? Dann sind längenverstellbare Stöcke die richtige Entscheidung. Will man auf langen Strecken auf Zeit walken, indem man beispielsweise an Volksläufen teilnimmt, so spielt das Gewicht eine Rolle. Auch Form und Art der Griffe oder Schlaufen sind sehr stark Ansichtssache. Am besten probieren! Bekannte Firmen sind Exel, Leki, Swix und Komperdell.

Die Handschlaufen (sie sollen eine Bezeichnung tragen, die den linken vom rechten Stock unterscheidet) werden an der Hand mit Hilfe des Keils oben am Griff so fixiert, dass der Stock bei ausgestrecktem Arm frei in der Luft hängt. Die Blutzirkulation der Hand darf nicht behindert werden. Wer sehr empfindliche Haut zwischen Daumen und Zeigefinger hat, sollte sich (für den Winter sowieso) spezielle Nordic Walking-Handschuhe zulegen.

Länge der Stöcke
Sie wird durch die eigene Körperlänge bestimmt.

Formel 1: Stöcke am Griff umfassen und senkrecht vor sich hin stellen. Wenn der Winkel von Oberarm zu Unterarm circa 90° beträgt, hat man die richtige Stocklänge. Der Winkel sollte jedenfalls nicht kleiner als 90° sein!

Formel 2: Körperlänge x 0,66 = Stocklänge

Beide Formeln sind Anhaltspunkte!

Welche Stocklänge ist beim Nordic Walking die richtige?

Nicht nur an der Körperhaltung wird ständig gefeilt, auch die Diskussion um die optimale Stocklänge wird schon seit längerem geführt. Bis vor kurzem hieß es: Körperlänge x 0,7 ergebe die passende Stocklänge. Jetzt heißt es, der Faktor 0,68, ja 0,66 sei das Maß.

>>> Fortsetzung für alle die mehr wissen möchten